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Nebeneingänge schaffen Privatsphäre und verkürzen Wege

Für gewöhnlich betreten Hausbewohner das Gebäude durch den Vordereingang. Bei größeren Gebäuden oder solchen, wo der Haupteingang über eine Treppe erreichbar ist, kann sich ein Nebeneingang als sinnvoll erweisen. Der Einbau ist für versierte Fachkräfte eine Routinearbeit, die sich in relativ kurzer Zeit bewerkstelligen lässt.

Die Anschaffung einer zusätzlichen Tür empfiehlt sich beispielsweise dann, wenn es im unteren Bereich des Hauses außer den Kellerräumen eine Treppe gibt die in die höher gelegene Wohnung führt. Dann können schwere Einkaufstaschen oder Getränkekisten durch den Nebeneingang ins Haus gebracht und anschließend nach und nach ausgeräumt werden. Ansonsten wäre es nötig, diese Sachen auf einmal über die Außentreppe zu schleppen. Bei Regen wäre es kaum möglich, Lebensmittel draußen stehenzulassen, um sie anschließend portionsweise hereinzuholen.

Bei Gebäuden, wo eine Treppe zum Haupteingang führt, gibt es im unteren Teil häufig Lager- und Arbeitsräume. Manchmal befindet sich hier anstatt des Kellers eine Einliegerwohnung. Wenn diese über einen separaten Zugang erreichbar ist, kann der Bewohner, vielleicht ein Untermieter oder ein Kind der Familie, in seine Räume gelangen, ohne durchs ganze Haus gehen und die oben Wohnenden in ihrer Privatsphäre stören zu müssen.

Auch wenn der Nebenzugang nicht unbedingt optisch aufwendig gestaltet sein muss, sollte er doch stabil und mit einem vernünftigen Schloss ausgestattet sein. Befindet sich der separate Zugang auch noch in einem unübersichtlichen Winkel, kann die Anbringung einer Überwachungskamera durchaus sinnvoll sein. Denn nach den Erfahrungen der Polizei meiden Einbrecher häufig die besser gesicherten Hauptzugänge. Stattdessen versuchen sie durch Terrassentüren, Hintereingänge oder an der Rückseite des Gebäudes befindliche Fenster einzudringen. Hier wähnen sie sich sicherer vor Entdeckung durch zufällig vorbeikommende Passanten und haben es oft mit weniger Widerstand in Form von Schließanlagen und dergleichen zu tun.

Befindet sich direkt am Haus eine Garage oder ein anderer Anbau, können diese Räume durch eine Nebeneingangstür mit dem Hauptgebäude verbunden werden. So entsteht ein direkter Zugang, über den der Bewohner bei Regenwetter vom Autostellplatz in seine Wohnung gelangen kann, ohne dabei nass zu werden. Wenn es die baulichen Gegebenheiten zulassen, lässt sich der Durchgang mit einem preisgünstigen SparFenster versehen, sodass natürliches Sonnenlicht den Gang erhellt.

Nebeneingangstüren sind ideal, um Wege zu verkürzen, die ansonsten über eine längere Strecke an der Gebäudemauer entlangführen würden. Insofern ist ihr Einbau eine sinnvolle Baumaßnahme, für das Wohnen im Alter. Denn dann wird mancher froh sein, nicht jeden Tag eine anstrengende und im Grunde unnötige Strecke zurücklegen zu müssen.